Willkommen

[PoF] existiert seit April 2009 und beschäftigt sich mit der Bedeutung Postkolonialer Theorie für die Sozialwissenschaften und Pädagogik.

Das Kolloquium wurde von Prof. María do Mar Castro Varela an der Alice Salomon Hochschule Berlin gegründet. Es kooperiert mit dem Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies (FRCPS).

Aktueller Schwerpunkt: Postnationalsozialismus und Postkolonialismus

Bereits in den 1960er Jahren schrieb Theodor W. Adorno, dass es “zu dem unheilvollen Bewußtseins- und Unbewußtseinszustand [gehört], daß man sein So-sein – daß man so und nicht anders ist – fälschlich für Natur, für ein unabänderlich Gegebenes hält und nicht für ein Gewordenes”.

Im Kolloquium setzen wir uns mit diesem “Geworden-Sein” auseinander. Es werden dabei sozialwissenschaftliche und pädagogische Ansätze, Perspektiven und Fragestellungen diskutiert, die eine Analyse der postnationalsozialistischen und postkolonialen Verfassung zulassen.

Bisher finden sich (pädagogische) Denkbewegungen, die sich der Frage Adornos, welche Pädagogik nach Auschwitz denkbar sei, und denen, die Gayatri C. Spivak folgend eine Pädagogik entwerfen, die im Sinne von Dekolonisierung gedacht werden kann, eher in Paralleldiskursen. [PoF] sucht nach den Verbindungen und Verflechtungen.

Wer Interesse an einer gemeinsamen Diskussion hat, ist herzlich eingeladen.

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